Büroservice – Melanie Bremer

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Büroservice - Melanie Bremer
5 Tipps für konstruktive E-Mail-Kommunikation

E-Mail-Etikette: So wichtig wie noch nie!

Hand aufs Herz: Wie oft haben Sie heute schon tief durchgeatmet, bevor Sie eine E-Mail geöffnet haben? In der modernen Arbeitswelt ist das Postfach Segen und Fluch zugleich. Es ist unser wichtigstes Werkzeug, aber manchmal fühlt es sich eher wie ein digitaler Irrgarten an.

Dabei ist gute E-Mail-Kommunikation kein Hexenwerk. Es geht nicht nur darum, Informationen zu senden, sondern sicherzustellen, dass sie auch gerne gelesen werden. Mit ein paar Kniffen machen Sie sich (und Ihren Kollegen oder Kunden) das Leben leichter.

1. Die Betreffzeile: Der Türsteher Ihrer E-Mail

„Frage“ oder „Wichtig“ sind keine Betreffzeilen – sie sind digitale Rätsel. Ein guter Betreff sagt sofort, was Sache ist.

Statt: „Termin“
Besser: „Bestätigung: Projekttreffen am 14.02., 10:00 Uhr“

So finden Ihre Kontakte die Info auch drei Wochen später über die Suchfunktion wieder, ohne Schweißausbrüche zu bekommen.

2. Struktur schlägt Textwüste

Niemand liest gerne digitale Romane. Wenn Sie mehr als ein Thema besprechen müssen, gönnen Sie dem Leser Struktur.

Fokus: Ein Thema pro E-Mail.
Optik: Nutzen Sie Absätze und Aufzählungen. Das Auge liest mit – und das Gehirn dankt es Ihnen.

3. Der Ton macht die Musik (auch ohne Ton)

Da Mimik und Gestik beim Tippen fehlen, wirkt Geschriebenes oft härter als gemeint. Ein kurzes „Guten Morgen“ und ein freundlicher Gruß am Ende kosten nur Sekunden, entscheiden aber darüber, ob Ihre Kritik konstruktiv ankommt oder als digitaler Giftpfeil wahrgenommen wird.

4. Die „In der Kürze liegt die Würze“-Regel

Kommen Sie direkt zum Punkt. Die Kernbotschaft gehört nach oben, nicht ans Ende des dritten Absatzes. Wir alle haben volle Schreibtische – wer die Zeit des anderen respektiert, bekommt meist schneller eine Antwort.

5. Das Echo im Postfach

Nichts ist frustrierender als eine E-Mail, die im „schwarzen Loch“ verschwindet. Eine kurze Bestätigung („Habe ich erhalten, ich melde mich bis Donnerstag dazu“) zeigt Wertschätzung und Professionalität. Es signalisiert: Ich habe den Ball gefangen.

Fazit:

Konstruktive E-Mails sparen nicht nur Zeit, sondern schonen auch die Nerven. Wenn wir alle ein bisschen klarer und freundlicher kommunizieren, macht die Zusammenarbeit im Team (und darüber hinaus) gleich viel mehr Freude.

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